Das Blog für trnd-Projektteilnehmer: Hier gibt's die aktuellen Projektnews und Diskussionen rund um das trnd-Projekt Frosta.

FRoSTA-Schulung for Kids.

trnd-Partner safieko hat im Anschluss der Kindergruppe zum FRoSTA-Nasi Goreng-Essen eingeladen. Neben dem gemeinsamen Kochen wurde den Kindern das Reinheitsgebot von FRoSTA auf spielerische Art und Weise erklärt, denn auch die Kleinen sollten wissen was es auf ihrem Teller zum Essen gibt. :-)

Und hier das Beweisfoto:

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Und was meinen die anderen von Euch? Sollte man Kinder frühstmöglich über Zusatzstoffe in Lebenmittel aufklären oder ist das Thema zu komplex? Schreibt einfach einen Kommentar.

Diskussion

Meinungen der trnd-Partner

03.10.07 - 20:47 Uhr
von Chrissy17

Ich bin der Meinung, dass man gar nicht früh genug anfangen kann, den Kinder zu erklären, was gesund und was ungesund ist. Sie verstehen das schon sehr früh und manchmal besser als jeder Erwachsene.
Vor fast 12 Jahren, als mein Sohn ca. 2 Jahre alt war, bekam er von heute auf morgen Neurodermitis. So habe ich mich ganz schnell mit Zusatzstoffen in Lebensmitteln beschäftigt, da ich diese Krankheit ohne Corison in Griff bekommen wollte.
Gleichzeitig fing er auch an, sehr nervös zu werden, was sicherlich im Zusammenhang stand.
So wuchs mein Sohn direkt mit verantwortunsbewusstem Essen auf. Wir ließen die Farbstoffe weg und auch die Konservierungsstoffe, soweit sie denn auf den Produkten deklariert waren.
Was dann passierte, fand ich sehr bemerkenswert. Sobald ich eine Fertigsosse kochen wollte oder ein Fertiggericht, so passierte es mir immer wieder, dass mein Sohn in die Küche kam, das Essen roch und mir sofort sagte, dass er das nicht essen würde.
Er war über die Jahre hinweg so sensibilisiert, dass er am Geruch erkennen konnte, ob sich in dem Essen Farb- und Konservierungsstoffe befinden.
Dies ist bis heute so geblieben und wir achten inzwischen sehr darauf, was wir essen.
Die Neurodermitis stellte sich damals nach weiteren zwei Jahren kompeltt ein. Und heutzutage kann es passieren, dass er z.B. etwas buntem einfach nicht widerstehen kann. Doch kurz danach stellen sich migräneartige Kopfschmerzen ein, was für uns immer wieder ein Beweis ist, wie schädlich Farb- und Konservierungsstoffe sind.

Deshalb meine Meinung zu diesem Thema: Ja, klärt auf und soviel wie möglich. Es kann unseren Kindern nur helfen, gesund aufzuwachsen.

Chrissy17

04.10.07 - 8:59 Uhr
von LittleAnnie

Ja, man sollte Kinder auf jeden Fall schon sehr früh über sowas aufklären, aber nicht allzu radikal finde ich. Ich denke man muss nicht unbedingt immer alles erzählen, z. B. mit dem “natürlichen Aroma”, dann will nachher ja kein Kind mehr Joghurt essen, was auch nicht gut wäre. Man sollte aufklären, es aber auch nicht übertreiben. Es ist meiner Meinung nach wichtiger, dass erstmal die Eltern Bescheid wissen, denn sie entscheiden schließlich was eingekauft wird und was somit das Kind isst. Aber tolle Aktion mit dem Nasi-Goreng Essen in der Kindergruppe! :-)

04.10.07 - 10:35 Uhr
von Djinni

Kinder aufklären, auf jeden Fall! Aber wie LittleAnnie schon sagt, übertriebene Panikmache finde ich auch wieder fehl am Platz.

04.10.07 - 12:01 Uhr
von evafl

Klasse Sache, ist immer gut, wenn die Kinder schon früh bescheid wissen, aber spielerisch find ich es dann doch am Besten. Und übertreiben sollte man wirklich nicht.

07.10.07 - 12:31 Uhr
von pro-vit

Das kann ich nur unterstreichen.
Oft wird es allerdings notwendig sein, überhaupt Gemüse und Obst in seiner Ursprunsform näher zu bringen.

08.10.07 - 22:52 Uhr
von koruetze

Auf jeden Fall ist die frühe Aufklärung der Kinder in meinen Augen wichtig, aber noch wichtiger finde ich es, dass man erstmal den Kinder gesunde Ernährung VORMACHT und wirklich lebt. Dafür kann der theoretische Teil etwas kleiner ausfallen und kindgerecht sollte dieser doch eh immer sein, sonst hat er doch gar keine Wirkung…

09.10.07 - 14:48 Uhr
von aferber

Ich denke man sollte auch so früh wie möglich anfangen, und wo es geht auf künstliche Zusatzstoffe verzichten.
Es ja erschreckend teilweise im TV zu sehen das die Kinder den natürlichen Geschmack gar nicht mehr kennen und lieber die künstlichen nehmen.

11.10.07 - 13:41 Uhr
von Purzel1970

Ich habe kürzlich einen Artikel (ich glaube im Handelsblatt) gelesen, da stand drin, dass der Geschmack der Kinder sehr stark von der Werbung beeinflusst wird. Man hat herausgefunden, dass bspw. Pepsi besser als Cola schmeckt, aber jeder trinkt Cola. Dann gab es dann ein verbessertes Cola (man hat bei Cola die Rezeptur verbessert) und nannte es New Coke, das von den Konsumenten aber nicht angenommen wurde, weil der Name nicht bekannt ist und die Konsumenten sehr verunsichert waren… Interessant! Na ja, die Kleinen lassen sich halt noch von der Werbung manipulieren, aber bei Erwachsenen klappt’s schon nicht mehr so gut. Tja, wie will man sich da entziehen?

11.10.07 - 13:42 Uhr
von Purzel1970

Komisch, dass ich Cola nie mochte… ;-)

13.10.07 - 19:16 Uhr
von glutton

Bevor es an das schwierige und umfangreiche Thema Zusatzstoffe geht, finde ich es sinnvoller den Kindern Obst und Gemüse schmackhaft zu machen. Kleingeschnittendes Obst z.B. Äpfel oder auch Gemüse wie z.B. Kohlrabi als Fingerfood schmecken Kindern gut und werden auch als Alternative zu Süßigkeiten aktzeptiert. Einfach mal ausprobieren und als Snack für zwischendurch beim Spielen anbieten. Auch bei Erwachsenen ist es so, dass viele einen in Stücken kleingeschnitten Apfel essen und einen ganzen Apfel nicht anrühren. So Apfelstücke schmecken eben anders, obwohl es der gleiche Apfel ist.

14.10.07 - 10:44 Uhr
von Toto2808

das mit den “kleingeschnittenem” stimmt… auch ich esse am liebsten einen Apfel, wenn meine Freundin mir ihn sozusagen “geschnitten” vorsetzt….. ist leider so… bin da manchmal zu bequem…..
Sie sagt immer, ich würde gar kein Obst oder Gemüse essen, wenn sie mir es nicht kleingeschnitten serviert :-)